Für die Berechnung benötigte Informationen

Was bedeutet BMI?


Von der Weltgesundheitsorganisation eingerichtet, ist der BMI (Body Mass Index) ein Standard zur Beurteilung von abnormalen Gewichtssituationen und damit verbundenen Gesundheitsrisiken.

Der 1997 vom belgischen Mathematiker Adolphe Quetelet erfundene BMI wird wie folgt berechnet: Körpergewicht der Person (in kg) geteilt durch Grösse (in Meter) zum Quadrat.

Dieser BMI wurde entwickelt, um den Bedarf von Männern und Frauen zwischen 18 und 65 Jahren zu berechnen.

Die BMI-Berechnung eines Kindes erfüllt nicht die gleichen Kriterien, da der BMI im ersten Jahr ansteigt, bis zum Alter von 6 Jahren sinkt und dann bis 18 Jahre wieder ansteigt.

Diese Berechnung des Idealgewichts ist jedoch nicht für Schwangere und Leistungssportler mit höherer Muskelmasse geeignet.

Was sagt der BMI aus?

Nach der Berechnung liegt der BMI normalerweise zwischen 16,5 und 35.
Dieses Ergebnis kann in 5 verschiedene Kategorien eingestuft werden:

  • Unter 16,5 > Mangelernährung
  • Zwischen 16,5 und 18,5 > Magerkeit
  • Zwischen 18,5 und 25 > Normal
  • Zwischen 25 und 30 > Übergewicht
  • Über 30 > Fettleibigkeit

Zwischen 30 und 35 Jahren gilt Fettleibigkeit als moderat.
Sie ist schwerwiegend zwischen 35 und 40 und krankhaft (und damit sehr gesundheitsgefährdend) über 40.

Der BMI in der Schweiz

Mit dieser von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeführten BMI-Berechnung kann festgestellt werden, ob eine Bevölkerung gesund ist. Mehrere Studien belegen durch den BMI den Gesundheitszustand der europäischen Länder.

Mit durchschnittlich 12 % der Menschen, die an Fettleibigkeit leiden, gehört die Schweiz zu den europäischen Ländern, in denen sich die Zahl der fettleibigen Menschen in den letzten 40 Jahren mehr als verdoppelt hat. Mittlerweile weist das Land einen durchschnittlichen BMI von 25 auf und grenzt an Übergewicht. Männer wären von dieser Entwicklung stärker betroffen als Frauen, unabhängig von ihrem Lebensstandard.

Nach Angaben des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) sind 2,4 % der Schweizer Bevölkerung untergewichtig, wobei Frauen dreimal häufiger von dieser Situation betroffen sind als Männer (18 bis 75 Jahre).

Von Region zu Region sind einige Unterschiede zu beobachten. In der Westschweiz sind 56 % der Einwohner normalgewichtig, in der deutschsprachigen Schweiz sind es 54 % und in der italienischsprachigen Schweiz 52 %.